Am Freitag, den 22.05.2026 begann um 08:30 eine Luftrettungsübung der DRK-Bergwacht Hessen in Zusammenarbeit mit der Bundespolizei- Fliegerstaffel Fuldatal in der Nähe von Braunau.
Beide Seiten dieser groß angelegten Übung, die einmal jährlich durchgeführt wird, hatten ihre eigenen wichtigen Rollen hinsichtlich der erfolgreichen Rettung der Verletzten.
Die Bundespolizei stellte den Helikopter und das dazugehörige Personal, das sich aus Pilot, Co-Pilot und zwei Besatzungsmitgliedern (Windenbedienern) zusammensetzte, die sich um die Winde sowie das Einladen des Bergwacht- Luftretters und der Geretteten kümmerten.
Auf der anderen Seite kümmerte sich die Bergwacht um die Ausrüstung und die Bereitstellung der Luftretter. In diesem Verbund haben die Bergwacht und die Bundespolizei miteinander die Rettung in unwegsamem Gelände koordiniert und durchgeführt.
Zu Beginn der Übung wurden die zu rettenden Personen (Mimen) im Einsatzfahrzeug der Bergwacht zu abgelegenen Orten in den umliegenden Wäldern gebracht. Dort wurde ihnen eine Rolle als verletzte Person zugeordnet, das heißt, dass die Mimen unterschiedliche Verletzungsmuster darboten und daher auch auf unterschiedliche Arten gerettet werden mussten. Zum einen konnten etwas „leichter" verletzte Mimen mit einem Evakuierungsdreieck zusammen mit dem Retter in den Helikopter „gewincht“ werden, und zum anderen war es nötig, „schwer" verletzte Mimen etwas aufwändiger mithilfe eines „Luftrettungsbergesackes“ sicher im Liegen aus dem Gebiet zu retten (siehe oben).
Bei dieser Übung wurden mehrere Teams von Mimen, jeweils zu zweit, abgesetzt, sodass beide Arten der Rettung von einem Team, bestehend aus zwei Luftrettern, an einem Ort geübt werden konnten.
Zur Sicherstellung des Brandschutzes stellte die Bundespolizei ein Löschfahrzeug mit Besatzung zur Verfügung, das die Landebasis bei Braunau absicherte.
Nach mehreren Rettungseinsätzen bei herrlichem Wetter und fast 30 Grad gab es zwischendurch immer wieder Verpflegung am Landeplatz.
Um 13:30 Uhr wurde die erfolgreiche Übung mit einer Nachbesprechung aller Akteure, inklusive Lob und Verbesserungsvorschlägen, beendet.







